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Ein ernstes Thema

Ernst ist das Thema Sterbehilfe auf jeden Fall. Aber es sollte kein Tabuthema sein. Denn gerade in diesem Fällen ist es wichtig, über die Umstände zu reden. Mittlerweile tut sich auch im deutschen Rechtsverständnis immer mehr, was die Lösung bestimmter ethischer Probleme bezüglich Sterbehilfe angeht. Edgar Dahl hat in seinem Blogbeitrag über einen Fall infomiert, bei dem eine Frau vom Kopf abwärts gelämt, jeden Lebenswillen verliert.

Bis vor einiger Zeit wurde ein solcher Wunsch, sein eigenes Leben zu beenden als Depression abgetan und der Patient für nicht zurechnungsfähig erklärt. Mittlerweile wird die Urteilsfähigkeit für ein breites Spektrum an Fällen anerkannt. Angenommen, die Frau würde künstlich beatmet, so ergäbe sich eine passive Sterbehilfe, wenn die Frau dem Arzt anweist, die lebenserhaltenden Maßnahmen nicht weiter durchzuführen und der Arzt diesem Wunsch entspricht. Dass diese Unterlassung im Sinne eine aktiven Handelns, eines Tuns, kausal ursächlich für den Tod der Frau ist, tut nichts zur Sache. Es fügt dem Arzt vor allem keinen strafrechtlichen Schaden zu.

Angenommen, die Frau hätte einen unheilbaren Tumor, der ihr lebenslange Schmerzen garantieren würde. Würde sie den Wunsch äußern, keine Schmerzen zu empfinden, würde sich der Arzt wiederum nicht straffällig machen, wenn er dem Wunsch entspricht. Diese indirekte Sterbehilfe ist gesetzlich abgesichert. Der Zweck der Verabreichung darf jedoch nicht darin liegen, den Tod der Patientin zu fördern.

In beiden Fällen wird der behandelnde Arzt nicht unter Strafe gestellt da eine natürliche Kette von Ereignissen nicht unterbrochen wird. Im ersten Fall kann die Frau nicht eigenständig atmen und würde ohne künstliche Beamtung sterben, im zweiten Fall würde der Tumor in allen bekannte Fällen zum Tode führen.

 Beide Fällen haben auch damit zu tun, dass der Selbstmord juristisch nicht mehr länger als Unglücksfall angesehen wird, bei dem die Pflicht besteht, zu helfen. Tut man das nicht, weiß aber von der Notlage, so machte man sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig.

Diese und viele weitere interessante Befunde lassen sich im oben genannten Blogbeitrag nachlesen.

29.2.12 12:20
 


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