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Chronische Erkrankungen bei Lebensmitteln

Wer sich um eine gesunde Ernährung bemüht, geht davon aus, dass die Aufnahme vitaminreicher und nährstoffreicher Nahrungsmittel einen positiven Effekt erzielt. Tatsächlich können einige als unbedenklich eingestufte und häufig alltäglich angepriesene Nahrungsmittel zu Gesundheitsschädigungen führen. Die Antwort lautet dann häufig: Autoimmunkrankheit.

Eine solche Krankheit ist die Zöliakie oder auch Glutenunverträglichkeit. Bis vor wenigen Jahren noch galt diese Krankheit in Europa als selten. Das lag mitunter daran, dass die deutlichen Symptome, wie chronischer Durchfall und Verdauungsstörungen – erst auftreten, wenn bereits wichtige Teile des Darms erkrankt sind. Zöliakie besitzt verschiedene Erscheinungsformen, das erschwert die Suche nach den Symptomen.

Aber wieso spielt bei einigen Menschen das Immunsystem verrückt, wenn es auf Klebeproteine trifft? Normalweise ist der Proteinschub nach der Nahrungsaufnahme kein Problem für den menschlichen Darm. Die Proteine werden in ihre Grundbausteine – die Aminosäuren – zerlegt. Gluten jedoch besitzt zwei besondere Aminosäuren, Glutamin und Prolin. Diese werden nur unzureichend zerlegt und von gesunden Menschen unverarbeitet in Form von Peptiden wieder ausgeschieden.

Mittlerweile nimmt man drei Ursachen für die Glutenunverträglichkeit an: 1. den Umweltfaktor als Auslöser, 2. eine genetische Disposition und 3. ein durchlässiger Darm. Letzterer bewirkt, dass sich die Proteine an Stellen aufhalten, zu denen sie bei normalen Menschen nicht gelangen. Antigenpräsentierende Zellen mit unverdauten Glutenresten als Proteinen werden von T-Helferzellen „angesteuert“, welche dann Alarm schlagen und eine Immunreaktion in Gang setzen, die für den Darm katastrophal ist.

Es gibt verschiedene medizinische Ansätze, dieser Krankheit zu begegnen. Ein Pharmaunternehmen in Kalifornien testet derzeit ein enzymhaltiges Medikament, welches die Glutenpeptide vollständig auflösen kann, sodass diese erst gar nicht mit den entsprechenden Zellen reagieren können. Die beste Möglichkeit ist derzeit allerdings nach wie vor, auf eine glutenfreie Ernährung zu achten.

4.10.11 11:22


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29.9.11 10:54


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